davedk

Dave DK – Halma

Mit seinem verträumten Ambient-Pop/Techno Mix konnte David Krasemann aka Dave DK bereits in Form seiner “Palmaille” EP im August 2013 die Kompakt Hörerschaft begeistern – mit “Halma” ist er, nach Releases auf DJ Koze’s Pampa Records und Konsorten, endlich zurück auf dem Kölner Imprint und leitet zudem die Promophase für sein kommendes, mittlerweile bereits drittes, Album “Val Maira” ein. Bei “Halma” handelt es sich um einen ruhigen House-Track, welcher mit großartigem Field Recording, warmen Pad-Sounds und sehr perkussiven Klangelementen begeistert und ein Hörerlebnis der Extraklasse ist, ohne dabei zu sehr an vorherige Releases oder gar andere Künstler zu erinnern. Vorfreude auf sein kommendes Album “Val Maira”, welches am 27. April 2015 auf CD, Vinyl und Digital veröffentlicht wird, ist damit garantiert.

Foto: via Kompakt

3. April 2015 / Christian

Jamie xx & Four Tet

Four Tet & Jamie xx’s Essential Mix

Bereits seit 2011, als Four Tet einen Remix des The xx Hits “VCR” produziert hat, auf welchem dann ein Jahr später die Revanche in Form des großartigen Jamie xx Remixes von Four Tet’s “Lion” folgte, stand immer wieder der Wunsch im Raum die Beiden als Team hinter dem DJ-Pult zu sehen – ein Wunsch, dem nun auch BBC Radio 1 in ihrer Essential Mix Show nachging. Als Teil der im Januar gestarteten Kollaborations Serie, sind nun nach “Eric Prydz x Jeremy Olander”, die beiden Londoner an der Reihe und präsentieren infolgedessen zwei Stunden lang unter anderem eine Vielzahl an exklusiven neuen Tracks von Four Tet und Jamie xx selber, als auch von Champion, Designer, Kieran Hebden’s Percussions Alias, Braxton, Rome Fortune, Roots Manuva, Koreless, Throwing Snow, und vielen mehr. Hier reinhören.

Foto: via pulseradio.net

31. März 2015 / Christian

Dauwd

Review: Dauwd – “Jupiter George”

Mit gerade einmal zwei Singles und drei kleinen EP’s in 5 Jahren ist Dauwd wahrscheinlich einer der wenigen Künstler, die selbst im Zeitalter der digitalen Schnelllebigkeit noch immer ein hohes Maß auf Reife und Qualität legen. So gehörten jegliche Veröffentlichungen – vom 2014’er “Kindlinn”, seinem Release-Debüt auf Kompakt Records, bis hin zu dem als Post-Dubstep verschrienen “What’s There” – jedes Jahr zu den Top-Listen vieler Musikkritiker und Hörer, wodurch die Erwartungen von Release zu Release im Laufe der Jahre gestiegen sind.

“Jupiter George” stellt dabei in der Diskografie des jungen Briten eine Art Experiment dar, bei welchem sich Dauwd erstmalig voll und ganz dem klassischen Techno verschrieben hat. Zwar bleibt er dennoch seinen altbewährten basslastigen Beat-Konstrukten und den halligen Pads treu, lässt jedoch seit neuestem auch Samples von akustischen Aufnahmen mit einfließen und schafft es somit erneut den Spagat zwischen melodischer Atmosphäre und groovigem Pattern zu absolvieren. Den Anfang macht dabei der knapp sechsminütige Titel-Track, welcher mit einem weichen Gitarren-Sample und einer Fülle an aufeinander folgenden Beat-Strukturen und warmen Pad-Sounds, welche sich vor allem erst seit “Kindlinn” zu dem Klangbild Dauwd’s dazugesellt haben, und trotz dieser recht schlichten Art und Weise, selbst nach 5 Minuten aktivem Hörens nicht langweilig wird. Der darauf folgende Track “Ritter Sport” folgt ebenfalls diesem Prinzip und sticht durch eine großartige und sehr abwechslungsreiche Verwendung von Samples eines Live-Akustik Stücks heraus, die dem Track eine gewisse Eigenheit und Tiefe verschaffen. Als Abschluss der EP überzeugt “Take Four” anfangs noch mit einer großartigen Padsphäre und sehr organischen Sounds, verwandelt sich aber kurze Zeit später in ein sehr perkussiv orientiertes 90’er Techno-Brett mit einem verzerrten Vocal-Sample und großartigen, aber auch dennoch klassischen, Synthesizer- und Rhode-Sounds.

Dauwd’s “Jupiter George” EP wurde am 9. März 2015 über Kompakt Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf kompakt.fm.
Foto: via Kompakt Records

31. März 2015 / Christian

sbtrkt

SBTRKT veröffentlicht “FLAREtWO”, “Roulette” & “nO less” über Soundcloud

Tomb, gloom, doom – Aaron Jerome alias SBTRKT befindet sich scheinbar auf einem Weg zurück, back to the roots. So hat der Produzent in der letzten Nacht drei neue Tracks veröffentlicht, welche sich vom Soundbild von dem leichten Pop-Touch seiner letzten LP “Wonder Where We Land” (2014, Young Turks) erholen und wieder auf strikt perkussive, wirre Beats – wie wir es von seinem Debüt kennen – setzt. Die dafür verwendeten Soundcloud Genre-Tags ‘tomb’ (Grab), ‘gloom’ (Dunkelheit) und ‘doom’ (Untergang) beschreiben daher perfekt die wiedererlangte Härte und die düstere Stimmung, lassen jedoch Raum für Interpretation, wie doch diese markante Wirrheit denn wieder dazu gelangt ist.

Bereits in der Vergangenheit veröffentlichte SBTRKT schon einige Goldstücke wie das “girls love beyoncé” Edit oder auch “IMO”; “FLAREtWO”, “Roulette” und “nO less” gehören für eingefleischte Fans sicherlich von nun an auch dazu.

SBTRKT’s “Wonder Where We Land” LP wurde am 7. Oktober 2015 über Young Turks/XL Recordings veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf sbtrkt.com.
Foto: © Dan Wilton

30. März 2015 / Christian

Jamie xx

Jamie xx veröffentlicht Debüt-LP “In Colour” am 29. Mai

‘Oh my gosh’ – Jamie Smith alias Jamie xx wird am 29. Mai, nach zahlreichen EP’s, Single-Veröffentlichungen, Ko-Produktionen und Remixes, sein langersehntes Debüt “In Colour” veröffentlichen. Mit 11 Tracks, inklusive der beiden bereits bekannten Singles “Sleep Sound” und “Girl” sowie den neuesten Geniestreichen “Loud Places” und “Gosh”, wird “In Colour” – laut eigenen Aussagen – einen Einblick in 6 Jahre “Hotelroom”-Produktion geben, bei welcher er vor allem von seinem Heimweh auf Tour als Teil der The xx inspiriert wurde. Neben Bandmates Romy Madley Croft und Oliver Sim, sind zudem überraschenderweise Rapper Young Thug und der Dancehall-MC Popcaan vertreten, als auch Four Tet als Produktionspartner auf dem bereits bekannten “Sea Saw”.

Neben der Ankündigung und dem Medien-Hype, welcher vor allem durch diverse Cover-Storys aufkam, gab Smith selber die Tracklist durch ein Hashtag-Ratespiel via Instagram preis. Das Label Young Turks veröffentlichte jedoch am gestrigen Freitag nochmals eine offizielle Pressemitteilung, bei welcher zudem “Gosh” und “Loud Places” ihren Weg an die Öffentlichkeit fanden. Letzterem wurde sogar ein (angemerkt: sehr gutes) Video spendiert.

“In Colour” wird am 29. Mai 2015 [1. Juni UK / 2. Juni US) als CD, Download, 12″ Vinyl sowie auch als 12″ Deluxe Vinyl veröffentlicht. Der Unterschied dabei ist, dass die Deluxe Edition 3 Platten beinhält und mit 45RPM gepresst wird, während bei der normalen 12″ nur eine (mit 33RPM gepresste) Vinyl zu finden ist. Eine Pre-Order Möglichkeit über iTunes, bei welcher man zudem direkt die vier veröffentlichten Tracks bekommt, ist auch gegeben. Spotify hat diese auch bereits.
Die komplette Tracklist als auch weitere Informationen, findet man auf der Website von Young Turks beziehungsweise jamiexx.com.

28. März 2015 / Christian

Volor Flex "The Exclusive"

Volor Flex – Chasing Ghosts

Hach ja, die allseits beliebten “Best Of” CDs, welche alle altbackenden Hits eines Künstlers versammeln – welche man in vielfacher Ausführung bereits im heimischen CD- oder Plattenschrank finden wird – inklusive maximal zwei neuen Tracks, die dann jedoch trotzdem das Kaufverlangen in die Höhe treibt. So aber nicht bei Volor Flex. Ja, der junge Russe hatte bereits vor einer ganzen Weile mit diesem Burial-Tribut Ding aufgehört – das heißt jedoch nicht, dass es da nicht noch eine Menge verstecktes oder auch vergessenes Material gibt. Zumindest reichte eine erste Ausgrabung für ganze siebzehn Tracks, welche angemerkt am diesjährigen Valentinstag ihre Veröffentlichung fanden und mit Sicherheit dem ein oder anderen beim Schwimmen im Selbstmitleid geholfen haben.

Das wirklich überzeugende Argument der LP brachte Volor Flex jedoch mit “Chasing Ghosts”, einem Track welcher erneut die ästhetische Rauheit mancher Burial Tracks schön zusammenfasst und zudem nochmals tief in die Gefilden des Beginns der Burial-Ära 2005 prescht, als Kode9 die EP “South London Boroughs” auf seinem neugegründeten Label “Hyperdub Records” veröffentlichte und damit einen ersten unerwarteten Hype sondergleichen lostrat.
Nostalgie-Momente hin oder her: Volor Flex beweist nun ein letztes Mal, dass er mehr ist als nur eine billige Burial Kopie – was er zudem mit seinem eigenständigen Solo-Projekt Trampique zeigt.

Volor Flex’s “The Exclusives” wurde am 14. Februar 2015 über Dark Clover Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf origamisound.com.

3. März 2015 / Christian

Howling

Howling kündigen Debüt-Album “Sacred Ground” an

Frank Wiedemann, seines Zeichens Innervisions-Mitgründer und Teil von dem House-Duo Âme, und der australische Musiker und Teil von The Acid Ry Cuming alias RY X, treten erneut – beziehungsweise diesmal endgültig – als Howling in der Musikwelt auf und kündigen zugleich ihr Debüt-Album “Sacred Ground” an. Veröffentlicht wird dies am 1. Mai 2015 über Modeselektor’s Monkeytown Records sowie Counter Records und wird – wie bei vorherigen Veröffentlichungen als “Howling” – wahrscheinlich fortan ein warmer Mix aus Field-Recording Elementen, akustischen Klängen, percussiv-fokussierten House-Klängen und dem Gesang von Ry sein.

Eine erste Kostprobe bot dabei die erste Single-Auskoppelung “Signs”, welche zudem ein großartiges und sehr künstlerisches Video bekommen hat. Directed wurde dies von RY X und Constantin Demner; die Single ist seit gestern, dem 13.02., offiziell als Download sowie Stream verfügbar.

Alle weiteren Informationen gibt es auf howlinghowling.com.
Foto: via Facebook

14. Februar 2015 / Christian

Lapalux

Lapalux kündigt neues Album “Lustmore” für April an

Stuart Howard alias Lapalux ist zurück. Nicht als wäre er seit seinem 2013er Release “Nostalchic” je wirklich weg gewesen, doch es wurde stellenweise – zwischen Tracks für Flying Lotus Radiostation bei GTA V, einem kleinen Soundtrack für den Kurzfilm “Chrysalis” von Nick Rutter und Alternate Versions, als auch diversen Remixes – etwas ruhiger. Grund dafür waren wohl die Arbeiten an seinem zweiten Album, welches nun am 7. April 2015 über Brainfeeder veröffentlicht werden soll und den Titel “Lustmore” trägt.

Eine erste Single-Auskoppelung – “Closure” mit der Londoner Sängerin Szjerdene -, als auch die Tracklist und das Cover, wurden bereits veröffentlicht und lassen unsere Erwartungen erneut wieder ansteigen.

Tracklist:
1. U Never Know (feat. Andreya Triana) / 2. Sum Body / 3. Closure (feat. Szjerdene) / 4. Midnight Peelers / 5. Push N’ Spun / 6. We Lost / 7. Autumn (Tape Interlude) / 8. Puzzle (feat. Andreya Triana) / 9. Bud / 10. Don’t Mean A Thing / 11. 1004 / 12. Make Money / 13. Funny Games

Lapalux’s Debüt-LP “Nostalchic” wurde am 25. März 2013 über Brainfeeder Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf brainfeeder.net.
Foto: © 2014 Stuart Howard

28. Januar 2015 / Christian

Taucher for LATENIGHTMIX

#10 – Taucher

Mit einer Menge rauer Beats, tiefen Sub-Bässen und dunklen Atmosphären, bringt Taucher nicht nur den düsteren Drum & Bass Genre-Strang nach Deutschland zurück, sondern lässt zudem auch die LATENIGHTMIX Mix Series, nach einer einjährigen Pause, wieder in vollem Glanze aufblühen. So präsentiert der deutsche Produzent in einer halben Stunde eine Vielzahl an Untergrund-Hits wie Detail & Hidden Element’s “Redemption” oder Reza & Gremlinz’s “Bloom” und spielt zudem zwei unbetitelte Stücke, welche (wahrscheinlich) einen ersten Einblick auf zukünftige Veröffentlichungen von Taucher bieten.
Alle weiteren Informationen – und musikalische Kostproben – über Taucher findet ihr auf soundcloud.com/tauchermusic und youtube.com/tauchermusic.

Tracklist:
01. June Miller – “Half Top Feelings” (2011, Horizons Music)
02. Kid Drama – “What Used To Be” (2014, Soul:R)
03. Nuage & THRN – “Don’t Exist” (2011, Translation Recordings)
04. Reza & Gremlinz – “Bloom” (2013, Samurai Horo)
05. Paragon – “Heirship VIP” (2012, Samurai Music)
06. Detail & Hidden Element – “Redemption” (2013, Break-Fast Audio)
07. Khords & R381 – “Blue Landscape (Reza Remix)” (2014, CX Digital)
08. Unknown – Untitled
09. Unknown – Untitled
10. Biosphere – “Poa Alpina” (1997/2011, Biophon Records)

24. Januar 2015 / Christian

SCNTST "Puffer"

SCNTST kündigt "Puffer" LP an

Techno-Wunderkind SCNTST, welches zuletzt mit seiner Debüt-LP “Self Therapy” (2013, Boyznoise) erste Erfolge feiern durfte, wird am 16. Februar sein Folge-Album “Puffer” veröffentlichen. Zu erwarten sind erneut ein Mix aus ausgeklügelten Techno-Texturen und organischen 4×4 Grooves, als auch leichte “Old School” Hip Hop Ansätze, welche der Münchener Produzent bereits immer wieder mal auf seinem Soundcloud Account durchblicken lies und sogar schon auf seinem Debüt in Form des Tracks “Chilliger Track” aufweiste. Eine erste Single, welche bereits einen kleinen Einblick in das Soundbild von “Puffer” gibt, wurde bereits über den MixMag Soundcloud Account veröffentlicht.

Tracklist:
1. Render For Peace / 2. Life Of Ares / 3. Hygh 2k12 / 4. Gletscherspalte / 5. Sers / 6. Ice / 7. Zuge / 8. Mondquelle (Reviewed) / 9. Mondquelle (Spirit Mix) / 10. Flight / 11. Hendy / 12. Generated / 13. Kristall Edition (Fusion Mix) / 14. UV Houzz / 15. H8 Drop

SCNTST’s Debüt-LP “Self Therapy” wurde am 18. November 2013 über Boyznoise Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf boysnoize.com.
Foto: Cover

19. Januar 2015 / Christian

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