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Volor Flex – Chasing Ghosts

Hach ja, die allseits beliebten “Best Of” CDs, welche alle altbackenden Hits eines Künstlers versammeln – welche man in vielfacher Ausführung bereits im heimischen CD- oder Plattenschrank finden wird – inklusive maximal zwei neuen Tracks, die dann jedoch trotzdem das Kaufverlangen in die Höhe treibt. So aber nicht bei Volor Flex. Ja, der junge Russe hatte bereits vor einer ganzen Weile mit diesem Burial-Tribut Ding aufgehört – das heißt jedoch nicht, dass es da nicht noch eine Menge verstecktes oder auch vergessenes Material gibt. Zumindest reichte eine erste Ausgrabung für ganze siebzehn Tracks, welche angemerkt am diesjährigen Valentinstag ihre Veröffentlichung fanden und mit Sicherheit dem ein oder anderen beim Schwimmen im Selbstmitleid geholfen haben.

Das wirklich überzeugende Argument der LP brachte Volor Flex jedoch mit “Chasing Ghosts”, einem Track welcher erneut die ästhetische Rauheit mancher Burial Tracks schön zusammenfasst und zudem nochmals tief in die Gefilden des Beginns der Burial-Ära 2005 prescht, als Kode9 die EP “South London Boroughs” auf seinem neugegründeten Label “Hyperdub Records” veröffentlichte und damit einen ersten unerwarteten Hype sondergleichen lostrat.
Nostalgie-Momente hin oder her: Volor Flex beweist nun ein letztes Mal, dass er mehr ist als nur eine billige Burial Kopie – was er zudem mit seinem eigenständigen Solo-Projekt Trampique zeigt.

Volor Flex’s “The Exclusives” wurde am 14. Februar 2015 über Dark Clover Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf origamisound.com.

3. März 2015 / christian

howling

Howling kündigen Debüt-Album “Sacred Ground” an

Frank Wiedemann, seines Zeichens Innervisions-Mitgründer und Teil von dem House-Duo Âme, und der australische Musiker und Teil von The Acid Ry Cuming alias RY X, treten erneut – beziehungsweise diesmal endgültig – als Howling in der Musikwelt auf und kündigen zugleich ihr Debüt-Album “Sacred Ground” an. Veröffentlicht wird dies am 1. Mai 2015 über Modeselektor’s Monkeytown Records sowie Counter Records und wird – wie bei vorherigen Veröffentlichungen als “Howling” – wahrscheinlich fortan ein warmer Mix aus Field-Recording Elementen, akustischen Klängen, percussiv-fokussierten House-Klängen und dem Gesang von Ry sein.

Eine erste Kostprobe bot dabei die erste Single-Auskoppelung “Signs”, welche zudem ein großartiges und sehr künstlerisches Video bekommen hat. Directed wurde dies von RY X und Constantin Demner; die Single ist seit gestern, dem 13.02., offiziell als Download sowie Stream verfügbar.

Alle weiteren Informationen gibt es auf howlinghowling.com.
Foto: via Facebook

14. Februar 2015 / christian

lapalux

Lapalux kündigt neues Album “Lustmore” für April an

Stuart Howard alias Lapalux ist zurück. Nicht als wäre er seit seinem 2013er Release “Nostalchic” je wirklich weg gewesen, doch es wurde stellenweise – zwischen Tracks für Flying Lotus Radiostation bei GTA V, einem kleinen Soundtrack für den Kurzfilm “Chrysalis” von Nick Rutter und Alternate Versions, als auch diversen Remixes – etwas ruhiger. Grund dafür waren wohl die Arbeiten seinem zweiten Album, welches nun am 7. April 2015 über Brainfeeder veröffentlicht werden soll und den Titel “Lustmore” trägt.

Eine erste Single-Auskoppelung – “Closure” mit der Londoner Sängerin Szjerdene -, als auch die Tracklist und das Cover, wurden bereits veröffentlicht und lassen unsere Erwartungen erneut wieder ansteigen.

Tracklist:
1. U Never Know (feat. Andreya Triana) / 2. Sum Body / 3. Closure (feat. Szjerdene) / 4. Midnight Peelers / 5. Push N’ Spun / 6. We Lost / 7. Autumn (Tape Interlude) / 8. Puzzle (feat. Andreya Triana) / 9. Bud / 10. Don’t Mean A Thing / 11. 1004 / 12. Make Money / 13. Funny Games

Lapalux’s Debüt-LP “Nostalchic” wurde am 25. März 2013 über Brainfeeder Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf brainfeeder.net.
Foto: © 2014 Stuart Howard

28. Januar 2015 / christian

Taucher-LATENIGHTMIX1

#10 – Taucher

Mit einer Menge rauer Beats, tiefen Sub-Bässen und dunklen Atmosphären, bringt Taucher nicht nur den düsteren Drum & Bass Genre-Strang nach Deutschland zurück, sondern lässt zudem auch die LATENIGHTMIX Mix Series, nach einer einjährigen Pause, wieder in vollem Glanze aufblühen. So präsentiert der deutsche Produzent in einer halben Stunde eine Vielzahl an Untergrund-Hits wie Detail & Hidden Element’s “Redemption” oder Reza & Gremlinz’s “Bloom” und spielt zudem zwei unbetitelte Stücke, welche (wahrscheinlich) einen ersten Einblick auf zukünftige Veröffentlichungen von Taucher bieten.
Alle weiteren Informationen – und musikalische Kostproben – über Taucher findet ihr auf soundcloud.com/tauchermusic und youtube.com/tauchermusic.

Tracklist:
01. June Miller – “Half Top Feelings” (2011, Horizons Music)
02. Kid Drama – “What Used To Be” (2014, Soul:R)
03. Nuage & THRN – “Don’t Exist” (2011, Translation Recordings)
04. Reza & Gremlinz – “Bloom” (2013, Samurai Horo)
05. Paragon – “Heirship VIP” (2012, Samurai Music)
06. Detail & Hidden Element – “Redemption” (2013, Break-Fast Audio)
07. Khords & R381 – “Blue Landscape (Reza Remix)” (2014, CX Digital)
08. Unknown – Untitled
09. Unknown – Untitled
10. Biosphere – “Poa Alpina” (1997/2011, Biophon Records)

24. Januar 2015 / christian

scntst-puffer

SCNTST kündigt "Puffer" LP an

Techno-Wunderkind SCNTST, welches zuletzt mit seiner Debüt-LP “Self Therapy” (2013, Boyznoise) erste Erfolge feiern durfte, wird am 16. Februar sein Folge-Album “Puffer” veröffentlichen. Zu erwarten sind erneut ein Mix aus ausgeklügelten Techno-Texturen und organischen 4×4 Grooves, als auch leichte “Old School” Hip Hop Ansätze, welche der Münchener Produzent bereits immer wieder mal auf seinem Soundcloud Account durchblicken lies und sogar schon auf seinem Debüt in Form des Tracks “Chilliger Track” aufweiste. Eine erste Single, welche bereits einen kleinen Einblick in das Soundbild von “Puffer” gibt, wurde bereits über den MixMag Soundcloud Account veröffentlicht.

Tracklist:
1. Render For Peace / 2. Life Of Ares / 3. Hygh 2k12 / 4. Gletscherspalte / 5. Sers / 6. Ice / 7. Zuge / 8. Mondquelle (Reviewed) / 9. Mondquelle (Spirit Mix) / 10. Flight / 11. Hendy / 12. Generated / 13. Kristall Edition (Fusion Mix) / 14. UV Houzz / 15. H8 Drop

SCNTST’s Debüt-LP “Self Therapy” wurde am 18. November 2013 über Boyznoise Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf boysnoize.com.
Foto: Cover

19. Januar 2015 / christian

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Jamie xx teast Vinyl-Release der Four Tet-Kollaboration "Seasaw" an

Erinnert ihr euch noch an “Seasaw”, diesem Kollaborations-Track von Jamie xx und Four Tet, welchen die Beiden im Februar 2014 als Teil ihres B2B-Sets für die Young Turks Show auf FBI Radio spielten?
Fans, Hörer und Liebhaber der Tracks von Jamie xx und Four Tet dürfen sich freuen, denn Jamie xx postete erst kürzlich ein ominöses Video auf Instagram, welches zeigt wie eine Master-Platte – der erwähnten Kollaboration, welche leise im Video zu hören ist – entsteht. Ob es sich dabei um eine weitere, mittlerweile dritte Single-Auskoppelung für das kommende Jamie xx Album (welches dieses Jahr endlich kommen soll) oder um eine Four Tet/Jamie xx Single mit eventuell ja noch einem weiteren Track handelt, ist aktuell jedoch noch ungewiss.

Wer einen ersten Vorgeschmack hören möchte, wie solch eine Four Tet/Jamie xx Kollaboration noch klingen könnte, der sollte mal in den (meines Erachtens nach: großartigen) Jamie xx Remix von Four Tet’s “Lion” reinhören.

Jamie xx’s “All Under One Roof Raving” Single wurde am 23. Juni 2014 über Young Turks veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf theyoungturks.co.uk.
Foto: via pulseradio.net

19. Januar 2015 / christian

robotkoch

Robot Koch veröffentlicht "TSUKI" EP – Snippet

Während ich in der Vergangenheit geteilter Meinung über Robot Koch’s Sound war, so ist mein Meinungsbild über “TSUKI” eindeutig: Großartige Sphären, exzellente Sound-Wahl und die Energie altbekannter Robot Koch Tracks, kombiniert in einem Bass-Gewand der Extraklasse. Der temporäre(?) Label-Wechsel von Project Mooncircle zu Monkeytown Records tut dem Wahl-LA’er scheinbar sehr gut, so dass man dank des kürzlich veröffentlichten Snippets nicht nur Heißhunger auf die vollen Tracks der EP bekommt, sondern sich auch beim Spontan-Kauf der 12″ Vinyl erwischen wird.

Robot Koch’s “TSUKI” EP wird am 30. Januar 2015 über Monkeytown Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf monkeytownrecords.com.
Foto: Cover

16. Januar 2015 / christian

jamesblake

The Gaslamp Killer spielt unveröffentlichen James Blake Song in Boiler Room Set

Während man sich aktuell nur mit der “200 Press” EP (2014, 1-800-Dinosaur) vergnügen kann, welche dank purer Langeweile statt typischer James Blake-Ästhetik bereits nach wenigen Sekunden wieder vom Plattenteller verschwunden ist, so ergötzt man sich umso mehr an den alten Veröffentlichungen des britischen Elektronik-Musikers. Diesmal war es The Gaslamp Killer, welcher vergangenen September in seinem Boiler Room Set, einen kurzen Ausschnitt eines (wahrscheinlich) älteren unbetitelten Demos gespielt hat. Dabei handelt es sich um einen Song, welcher durch die Sample-Spielerei und diese massiven Poly-Synthesizer ein Verlangen erweckt, welches Hass und Verständnislosigkeit gegenüber den James Blake-Pop Veröffentlichung (insbesondere “Overgrown”) auslöst und Aussagen wie “Früher war James Blake besser” von den Lippen lockt. (Ab 0:20)

Wenn man jedoch nicht dieses Verlangen empfindet, so kann man sich freuen, denn James Blake hat den Album-Titel seines kommenden und dritten Albums preisgegeben – “Radio Silence”. Dies tat er, um dem Blog-Mythen ein Ende zu bereiten, wird aber andererseits wahrscheinlich eine Flut an ‘Schein-Veröffentlichungen’ hervorrufen. Ich bin dennoch gespannt und halte euch auf dem Laufenden über neue Informationen und Details!

James Blake’s “200 Press” EP wurde am 8. Dezember 2014 über 1-800-Dinosaur veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf 1800-dinosaur.com.
Foto: via James Blake

16. Januar 2015 / christian

fourtet

Four Tet veröffentlicht neues Album unter "Percussions" – Pseudonym

Vom “Moth / Wolf Cub”-Sound bis hin zu (beinahe) 80er-Synth-Revivals: Kieran Hebden, welcher hauptsächlich mit seinem “Four Tet” Alias bekannt geworden ist, geistert bereits seit geraumer Zeit auch als “Percussions” in einigen wenigen Vinyl-Sammlungen herum und erlaubte sich nun erneut einen Spontan-Release, diesmal mit dem Titel “2011 until 2014″. Dabei handelt es sich um ein Album, welches zum einen die drei hervorgegangenen und limitierten 12″ “Percussions”-Veröffentlichungen enthält, als auch brandneue Tracks, welche – wie der Album-Titel eventuell bereits verrät – von 2011 bis 2014 entstanden sind.

So spielt Hebdan auf Tracks wie dem bisher unveröffentlichten “March 2013″ oder der vorletzten Single “KHLHI” mit einem sehr Garage-lastigen Sound; packt jedoch auch mal seine geschätzte Synthesizer-Riege aus und bringt mit Tracks wie “Ascii Bot” ein bisschen Kraftwerk-Feeling zurück, macht aber mit dem Intro-Track “February 2014″ auch klare Verweise auf den bekannten Four Tet-Sound. “2011 until 2014″ hat also, gerade aufgrund des durchwachsenden Klangbilds, eher einen Compilation-Charme und kann wahrscheinlich eher als (gute) Überreste-Sammlung mit einigen Highlights als ein wirklich stimmiges Album gesehen werden – was dem Ganzen aber natürlich keinen Abbruch tut.
Natürlich wurde, wie von Hebdan gewohnt, erneut wieder eine recht unkonventionelle Release-Methode – in seiner Größenordnung – genutzt: Bandcamp. Für 6 Pounds kann man das Album dort als digitale Fassung erwerben; auf das Warten auf eine Vinyl-Version kann man jedoch getrost verzichten.

Percussions’ “2011 until 2014” LP wurde am 13. Januar 2015 über Text Records veröffentlicht. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf percussions.bandcamp.com.
Foto: via The Windish Agency

13. Januar 2015 / christian

lapsley

Låpsley veröffentlicht "Understudy" EP über XL Recordings

XL Recordings? Ist das nicht das Label von Radiohead, Adele, Jai Paul oder ehemals Gil-Scott Heron? Ja, das ist es.
Holly Fletcher aka Låpsley, ihres Zeichens eine 18-jährige Musikerin aus Liverpool, ist nun bei eben jenem Label unter Vertrag und hat am heutigen Tage ihre “Understudy” EP dort veröffentlicht, welche aktuell durch einen kleinen medialen Hype in aller Munde (vor allem von Musik-Journalisten) ist. Doch bereits im Alleingang konnte die junge Musikerin an die 18,000 Soundcloud-Follower mit ihrer Musik begeistern und sammelte mit ihren Tracks über mehrere 100,000 Listens auf der Plattform, so dass der Erfolg absolut kein Wunder ist. Auch auf dem Glastonbury Festival, bei welchem sie kurzerhand durch ihre Teilnahme am BBC Introduction Programm auftreten durfte, beeindruckte sie das Publikum mit ihrem Gesang und lieferte eine Wahnsinns-Show ab.

Doch auch auf ihrem Label-Debüt, bei welchem sie sich sogar um jegliche Produktionen gekümmert hat, beeindruckt sie mit einer starken Leistung und viel Talent, welches gerade bei dem bereits zuvor veröffentlichten Track “Falling Short” zu Hören ist. Ihren musikalischen Mix aus Klavier oder Synthesizern, elektronischen Beats und ihrem – teils sogar gepitchten – Gesang, präsentiert sie auf allen der vier Tracks und könnte auch als Neo-R&B-Pendant zu Young Turks’ FKA Twigs oder auch als weibliche – und poppigere – Version von James Blake gesehen werden. “8896” fand ich hingegen live, und mit weniger Produktion, überzeugender.

Låpsley’s “Remember Us” EP wurde am 5. Januar 2015 über XL Recordings veröffentlicht und ist aktuell ausschließlich digital erhältlich, soll aber in Zukunft noch einen Vinyl-Release erfahren. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf xlrecordings.com.
Foto: © Harvey Pearson

5. Januar 2015 / christian

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